Livignio – Canadian Tour

Im Überblick: Canadian Tour

  • Distanz: 50 km
  • hm: ca 1900
  •  ∅ – Zeit: 5 h
  • Startpunkt: Livigno
  • Endpunkt: Angeli-Cutodi
  • Hoch: Passtraße, Forstweg
  • Runter: Singletrail, kurzes Stück Forstweg
  • Schwierigkeit: medium 

     

  • Unsere Punkte: 6/6

Livigno das Bikeparadies…

Endlich haben wir es auch in das sagenumwobene Livigno geschafft. Nach unzähligen Berichten und Tipps von befreundeten MTBlern/ innen wollten wir dieses Bikeparadies mit eigenen Augen sehen. Glück muss man haben, denn wie es der Zufall so will, arbeitet auch noch eine gute Bekannte von uns als Bikeguidinn aka „Sophie – the machine“ vor Ort. Ein großeses Dankeschöne, dass wir eine der schönste Biketouren, die wir bis dahin gemacht hatten kopflos einfach hinterher fahren durften.

Unter den Local Bikeguides auch nur als „The Canadia Tour“ bekannt, geht es durch wunderschöne Tälern die Kanada sehr ähnlich sein soll. Mit hohen Erwartungen starten wir in den Tag. Vorab wird der bequeme Shuttle – Heimtransport vorbereitet: da die Tour nicht zurück nach Livignio führt, muss das  Auto zum Ziel gebracht werden.  Dummerweise waren wir leider in der Hauptferienzeit in Livignio – 1 ½ Stunden dauert’s durch das hohe Verkehrsaufkommen (Müsste sonst in gut in 45 min zu schaffen sein). Das Auto wird in Percosta auf der Schweizerseite abgestellt. Hier bietet sich der kleine Parkplatz am Ende des Dorfes an.

Die Tour

Man startet etwas fauler mit dem Lift vom Mottlonio Bikepark – nach Lust und Laune kann man natürlich selbst hoch treten. Von hier geht es ein kleines Stück durch den Park Richtung Slopestyle parcour und dann rechts Richtung Passstraße. Unten an der Straße angekommen geht es hoch zum „Passo del Foscagno“. Die Passstraße ist angenehm hoch zu pedalieren und es herrscht wenig Verkehr. Oben angekommen biegt man links in den Wanderweg ein. Nun folgt ein kleines Stück über einen breiteren Wanderweg, bis man an eine Mini Siedlung kommt. Dann geht es nochmal wenige hundert Höhenmeter hoch. Die nun folgende Abfahrt ins Tal ist schon super flowig und leider viel zu schnell schon wieder vorbei. Aber dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack was dann noch folgen soll.

Ist man circa 2/3 abgefahren geht es links in das beeindruckende Val Viola. Hier folgt man dem Wanderweg auf der rechten Seite des Flusses. Ab nun entfernt man sich Meter für Meter weiter weg von der Zivilisation, hin zu überragender wilder Natur. Im Val Viola gibt es wunderschöne Wasserfälle und atemberaubende Blicke auf nahe Gletscherfelder und schroffe Berge. Die Aufstieg zum Pass Viola ist gut fahrbar und bei den viel Eindrücken schnell gemacht. Kurz vor dem Pass gibt es noch ein kleines Refugio, hier können nochmal die Reserven aufgefüllt werden. Dann sind es nochmals 150 hm zum höchsten Punkt der Tour welcher auf 2.489 Meter liegt.

Ab nun folgt ein reines Trail-Feuerwerk! Hier bleiben keine Wünsche offen, von super technisch, Alpin verbockt, bis hin zum Highspeed-Geheizte ist alles dabei. Doch Augen auf  – genießt die unfassbare Natur, allein der „Lago da Val Viola“ ist einmalig in seiner Schönheit.

Vielen Dank dafür Sophie!

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Lf Hiker | E.Pointal contributor

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50 100 150 200 5 10 15 Distance (km) Elevation (m)
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