Canadian (aka Schleuder)

Im Überblick Canadian Trail: Canadian Trail Freiburg

  • Distanz: 9, 0 km
  • hm: ca. 478 (bis Sektion 1)
  •  ∅ – Zeit: 1,3 – 1, 5 h
  • Sektionen: 7 oder 9 – je nach Definition
  • Startpunkt: Oberhalb der Sternwaldwiese, Freiburg
  • Endpunkt: Links vom Startpunkt
  • Hoch: Forstweg, kurze Trailstücke
  • Runter: gebauter Trail
  • Schwierigkeit: mittel – schwer
  • Parken: Bürgerwehrstraße oder in Nähe der Gaststätte Waldsee, Freiburg
  • Unsere Punkte:  6 / 6

 

Von Freiburgs Bikeszene auch gerne mal „Schleuder“ genannt , erstreckt sich der von Kanadischer Hand geshapte „Canadian“- Trail über 9 Sektionen entlang des Kybfels. Seit 2017 jetzt auch offiziell mit Sektion 0 direkt am Kybfels-Gipfel.

Rauf: Uphill

Gestartet wird oberhalb der Sternwaldwiese, links der MTB-Infotafel. Dank des Mountainbikevereins Freiburg, ausgestattet mit gelben „Uphill“ Schildern, steht einem problemlosen Hochstrampeln nichts im Weg. An den ersten beiden Kreuzungen inmitten schönstem Nadelwald heißt es zweimal rechts halten und es folgt ein nettes, mittelgroßes Rämpchen, um müde Wadenmuskeln aufzuwecken. Erfolgreich hochgedrückt geht es links dann wieder rechts entlang der Feldwege. Treten, treten, treten und Augen auf links richten. Schon aus der Ferne erahnt man was sich verbergen könnte – der heilige Trail – liebevolle auch Sektion „Endor“ genannt, Einmal gefahren ist steht außer Frage weshalb – dazu später mehr. Man munkelt das der ein oder gestresste Feierabendradler oder Mittagspausenstrampler gerne auch mal hier schon einsteigt – Argument: bestes Tret-Trail-Verhältnis. Es wird weiter in die Pedale gedrückt und man erreicht ein erstes Pausenplätzchen mit himmlischer Freiburgsicht. Bei Inversionslage ein wahres Geschenk um dem nebligen Freiburg-Alltag zu entfliehen.

Es geht weiter hoch und gleich nach der Kreuzung nicht die Abzweigung links in den Trail verpassen. Alternativ gerade aus weiter und in Sektion 2 einsteigen. Strampeln bis man am Trailende ist und dann heißt es Kampfansage: „Dich mach ich fertig Rampe #2!“. Die Uphill-Umweg-Umfahrung links auf 2/3 der Rampe kann man sich getrost sparen. Die letzten Meter entlang des Forstwegs bis zur nächsten Kreuzung fahren und nochmal alle Kräfte für den Endgegner sammeln. An der Trail-Info-Tafel angekommen stellt sich jetzt die große Frage:

Weiter bis zu Sektion 0 oder bei 1 Einsteigen? Ich muss euch enttäuschen, ums Weiterstrampeln kommt man bei keiner Variante drum herum.

Runter: Einstieg Canadian Trail 

Für Sektion 0 entschieden, hämmert man über größere Steineblöcke den steilen Hang hinunter. Technisch wohl die schwierigste Sektion (?)  – oder eben Bremsen auf. Es besteht auch die Möglichkeit den Uphill der Sektion wieder runter zu fahren – ratsam? Kann jeder für sich entscheiden.  #0 endet an der Trail-Info-Tafel . Nach einem kurzen Gegenanstieg hoch zur Sektion 1  heißt es jetzt für Variantenfahrer Gruppe Mimimieee: Pipi- Trink- und Riegelpause. Schoner am Bein und Federung auf geht es los. Der KOM („King of the mountain) des Canadians schaffts durchgeballert in 7:03 min – wir dann eher mal so in 15 min. Sektion 1 zeichnet sich durch erste, ruppigere Steilstücke aus und einen Sprung der mir persönlich nicht geheuer ist (#mimiemieee).  Weiter über den Feldweg geht es nach kurzem Anstiegchen zum Startpunkt Sektion 2. Nach einem flachen, schönen, Heizer-Trailstück wird’s dann auch wieder steiler und Anlieger und kleine Sprünge geben sich die Hand. Kurz die Sattelstütze ausfahren und wieder runter folgen steilere, engere Kurven und feinste Wurzelstufen – hier gibt es auch ne blaue (leichte) Variante. Großer Sprung (den man auch rechts vorbei umfahren kann) und man findet sich am Fuße der Sektion Endor wieder. An einem viel befahrenen Tag die Ohren gut spitzen: Man kann bei genauem Hinhören die seltene Art des Enduro-Jubel-Bikers belauschen. Kurz Finger schütteln, Bremse auf und los gehts mit zwei schicken Doubles, gefolgt von einem Sprung.  Wir sind am Höhepunkt: Achterbahn dank perfekten Anliegern en mass – Wohooooo.

Die vergleichsweise kurze Sektion 4 startet gleich mit tiefer Wurzelstufe gefolgt von Doubles. Weiter über den Mini-Kamm und schnell entscheiden ob man den Sprung links vorbei anfährt. Dann kurzer Gegenanstieg und der ein oder andere Nicht-Strava-Zeitenjäger hält dann oben angekommen gerne mal zum Verschnaufen an. Nach Anliegern dann ein kleineres, sehr steiles Stück, aber alles machbar (@ Anfänger-Jungfernfahrer). Sektion 5 darf erst nach kurzer Tretpassage in Angriff genommen werden – oben? Jetzt richtig in die Pedal treten und am Besten nicht Schalten – es geht kurz steil hoch und sofort steil runter – bloß nicht oben anhalten. Runter über steinige Kurven und flott überlegen oben der schiefe Sprung es wert ist – Part 2 von kraxeln³ hat sich hierbei das Sprunggelenk doch sehr unschön zertrümmert.

Leider fast schon unten laden die sandigeren Sektionen 6 – 9 zum flowigen Heizen ein. Und schon ist er rum. Rüber zur Borderline und die perfekte Halfpipe fahren? Oder doch nochmal?

GPX-File Canadian:

Liste   

Information
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Lf Hiker | E.Pointal contributor

Canadian   

Profil

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimale Höhe: Keine Daten
Maximale Höhe: Keine Daten
Höhenmeter (aufwärts): Keine Daten
Höhenmeter (abwärts): Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Beschreibung

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