Livingo – ich will zurück!

Was für eine Tour! Hier gibt’s eine der schönsten Touren der Alpen in Livingo zum Nachlesen! Diese sollte ein jeder begeisterte Mountainbiker dringend mal nachfahren. Wir waren absolut geflasht davon und die Erinnerung daran zaubert uns noch heute ein Grinsen ins Gesicht. 

 

Urlaub, Urlaub komm schnell wieder…

…drei Wochen mir nichts dir nichts einfach so vorbei. Wir haben viel gesehen, viel geradelt, viel geklettert und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. So schön es war, so schnell ist es wieder vorbei. In Erinnerungen schwelgen macht Spaß, deshalb werden jetzt langsam unsere genialen Touren und besuchten Klettergebiete vertextet. Die ersten zwei Stopps sind schon online! Schaut selbst: Biken am Lago di Piano und Klettern auf dem Splügenpass!

3 Tage MTBen in Innsbruck, oder wie man das Beste aus einer Geschäftsreise heraus holt.

,,Du, ich muss bald geschäftlich nach Innsbruck.“ Das lass ich mir nicht zweimal sagen! Koffer gepackt waren wir letzte Woche drei Tage biken in Innsbruck. Am viel zu heißen Anreisetage gab es für uns noch eine kleine aber feine Feierabendrunde. Unsere erschöpften Waden haben uns den Zirlerberg hoch gedrückt, um uns von der Abfahrt ein Grinsen ins Gesicht zaubern zu lassen.

Zirlbergtrail

Tag zwei war ich alleine auf Innsbrucks Mega-Berg, dem Patscherkofel. Wunderschön lockerer Nadelwald und ein gigantisches Panorama machen diesen Berg zum Highlight. Am letzten Tag hieß es für uns dann: hämmern bis die Arme abfallen. Wir haben den neuen Bikepark Innsbruck an der Muttereralm getestet.

Ganz kraxelnhoch3 unlike durfte Hugo dieses Mal zu Haus bleiben und wir haben uns im Aldranser Hof eingenistet. Preis-Leistung ok – Personal teils super unfreundliche. Ob das wohl an uns ständig dreckigen Mountainbikern liegen mag? Wer uns kennt, weiß, ohne Badesee geht es natürlich auch nicht. Welchen wir empfehlen seht ihr hier. Innsbruck sei dank haben wir auch unseren Blog-Fokus auf „erweitertes Dreiländereck“ um Österreich ergänzen. Lest selbst mehr wie und ob es uns in Innsbruck getaugt hat. 

Der T5 VW-Bus Ausbau: das perfekte Stauraum – Regal!

Duuu sag mal, hast du meinen linken Schoner gesehen? Äh neee aber weißt du wo das Duschzeug ist…..puuuh – Chaos im Bus! So kann es nicht weiter gehen und das lange geplante Projekt „das perfekte VW-Bus Regal“ wurde am Wochenende endlich in die Tat umgesetzt. Eine vorbildliche Freundin wie ich bin, wurde der beste Heimwerker südlich von Santa Fe angeheuert (aka Papa), um Teil 2 von kraxelnhoch3 zu überraschen. Ich glaube es ist gelungen. 

Gute Planung ist die halbe Miete und hier folgt die Anleitung für ein Stauregal im T5 VW Bus:

Schritt 1: Planung, Ausmessung und Materialbeschaffung

Ziel ist es so viel organisierten Stauraum wie möglich zu schaffen und zwar mit einem schicken VW-Bus Eckregal das noch Platz für die Kühlbox lässt. Da wir noch ne Rückbank drin haben auf der unser Bett aufliegt, waren die Anforderungen:

  1. Es muss grade noch so ein Mitfahrer reinpassen auf dem Rückbank-Platz Nr. 3 
  2. das Bett muss im ausgeklappten Zustand bündig mit dem Regal aufliegen. 

Ich stehe auf Organizer-Boxen, deshalb habe ich vorab acht Stück von diesen hier gekauft: Faltboxen (30 x 30 x 30). Hat sich im Nachhinein als ideale Anzahl heraus gestellt und das Regal wurde um die Boxen herum geplant. 

Beim Holz haben wir uns für 9 mm dicke Holzplatten entschieden – wir wollen ja kein Schwertransport-Regal erschaffen. Wer sich Arbeit sparen will, lässt die Platten vorab zusägen. Alte Holzreste haben wir als Leisten Zuhause sebst zugesägt. 

Zusammengefasst – was ihr braucht:

  • Organizer Boxen
  • Holzleim
  • 9mm Holzplatten
  • Hammer und kleine Nägel
  • Akkuschrauber, Schrauben
  • Säge

Preis ca. 70€

Schritt 2: Zusammenbauen 

Angefangen wird mit dem hohen Element, welches direkt hinter den Fahrersitz gebaut wird. Kleine Leisten dienen als Verbundelemente die erst geleimt und dann mit den Regalböden verschraubt werden. Damit beim Fahren auch ja nichts verrutscht kommt vorne noch jeweils eine kleine ca. 2 cm hohe Leiste ans Regal. Ganz unten kann man die getrost weglassen (steht ja dann direkt auf dem Teppich).

Regalanfang hinter dem Fahrersitz

Steht dieser Teil, baut man die linke Seite der langen Regalseite weiter. Der Bettplatz diktieret die Form und dieser Teil ist genau so lange, dass noch 2 Boxen rein passen und eine Staufläche in Form eines Regalbodens darüber geplant wird. Gesagt getan bietet es sich an das Erschaffene zum weiteren Ausmessen kurz in den Bus zu stellen:

Regal lange Seite

Jetzt wird es knifflig: kein Platz verschwenden und die Schräge der Beifahrerbank richtige messen. Gleichhoch wie der rechte Turm soll der zweite Flügel sein und logischerweise werden die Regalböden nach oben schmaler. Damit uns nachher nicht alles hinters Regal runter fällt, kommen in die Zwischenräume auch noch kleine Platten. Step- by step wird dann zugesägt, und wieder mit Leisten die Bretter verschraubt. Da kaltes Bier im Sommer unverzichtbar ist, muss noch genügend Platz für die Kühlbox ganz vorne bleiben.

Unbedingt an eine Kante denken die hinten die Vordersitze umschliesst. Wenn der Holzleim dann endlich trocken ist, hat man es fast geschafft.  

Schritt 3: Einbau 

Den alten Teppich wieder rein, wuchtet man nun das neu gebaute Organizer-Regal in den Bus zurück. Hat man vorher gekaufte Rücksitzorganizer verwendet, kommen diese auch wieder zum Einsatz – nur nichts verkommen lassen! Der alte Fächerstoff wird an die Außenseite getackert. Et voilá – fertig ist das perfekte T5 Regal. Ein riesen Dankeschön nochmal an den besten Papa der Welt – alleine hätte ich das wohl nie hin bekommen. 

Oh du wunderschöne Schweiz: ein Wochenende klettern und biken in der Zentralschweiz!

Stabile, sonnige Wetterlage am Wochenende vorausgesagt? Na dann nix wie los in die Zentralschweiz und endlich schneefreie >2000er zum Klettern und Biken nutzen. Zwei Dumme, ein Gedanke. Letzte Woche haben wir uns in die bergige Eidgenossenschaft aufgemacht. Damit es sich richtig lohnt, wurde Freitag Abend Hugo (aka Bus) gepackt,  und los ging es. Das Glück war ganz auf unserer Seite und Nacht #1 durften wir an einem Traumstellplatz zum Sternegucken verbringe. Luxus-Panorama-Frühstück mit Blick auf den Vierwaldstättersee inklusive.

Langschläfer wie wir sind kamen wir erst relativ spät zum nahegelegenen Klettergarten Gersau. Sehr zu empfehlender Spot mit wahnsinns Ausblick! Ein kurzer Sprung ins türkise Wasser um die Haut wieder Schweiß- und Kalkfrei zu machen musste danach selbstverständlich sein: Wir empfehlen das Strandbad in Flüelen. Wer den CHF nicht scheut kann sich dort auch einen leckeren Apero gönnen. 

Strandbad Flüelen

Nacht #2 haben wir in Ewil am ebenso schönen Sarnensee verbracht, um am nächsten morgen zeitig die geplanten Tour: „Der längste Singletrail der Schweiz“ in Melchsee in Angriff zu nehmen. Infos zum Campen gibt es hier. Wie irreführend solche Titel doch sein können. Seht selbst wie uns der angepriesene Megatrail und das hippie Klettergebiet Gersau gefallen haben.